Urlaubstagebuch 3. RIS-Motorrad-Tour
September 2008 - Wochenende

Anmerkungen:

Die Links wurden beim Schreiben des Tagesbuches gesetzt. Sollten Links nicht mehr korrekt sein, wäre es nett, wenn Ihr mir eine Information zukommen lasst.

Bilder des Tages: Die Links sind ein Teil der Diashow, die auch separat aufgerufen werden kann. Wenn Ihr den Link "Bilder des Tages" benutzt, könnt Ihr aus der Tagesübersicht via Link "Tagebuch" ins Urlaubstagebuch an den entsprechenden Tag zurückspringen. Alle anderen Links zum Tagebuch führen zum Beginn.

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Inhaltsverzeichnis



Vorbemerkung

Nun ist es also so weit. Durch die Unmenge von Arbeit, die eine solche Homepage erfordert, sah ich mich veranlasst meine erste "Redakteurin" einzustellen. Wie es sich für überzeugte Arbeitnehmer gehört, passiert das natürlich auf Basis "Ehrenamt". Selbst die Stullen bringt Bille mit.

Naja, der eigentliche Grund ist, dass ich wg. eines "defekten" Armes meine Motorrad Saison schon vor einiger Zeit beenden musste und jetzt auf meine OP warte, so dass ich leider (naja, bei der Menge Regen, die da wohl runter kam, vielleicht auch "zum Glück") nicht teilnehmen konnte (und der Firma dafür am Wochenende zur Verfügung stand - das sind Alternativen, was?) Also Bille: Vielen Dank für die schnelle Lieferung des Tagebuches. Für Leser: Alle Beschwerden also entsprechend weiterleiten.

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RIS Biker Logo

12.09.2008 - Anfahrt und Treffen

Abfahrt 10:30 Uhr in Hungen bei strömendem Regen. Ich bin eigentlich viel zu spät dran und drücke aufs Tempo.
11:10 Uhr: Kurz vor Weilburg gucke ich in die Endrohre einer Yamaha. Burkhard hat sich also auch verspätet! Was für ein Glück. Da werde ich wenigstens für meine eigene Verspätung nicht angemault. Es regnet immer schlimmer. Wir fahren auf der B49 weiter bis zum vereinbarten Treffpunkt bei Limburg.
11:20 Uhr: Ankunft am Treffpunkt. Kurze Zeit später trifft Volker ein. Weiterfahrt nach Montabaur, wo wir Christian treffen wollen. Der Regen läßt nach und die Hoffnung auf schöneres Wetter wächst.
11:40 Uhr: Eintreffen am Rasthof Montabaur. Kein Christian weit und breit. Der Regen wird wieder schlimmer. Ob die Guzzi keinen Regen mag? Wir warten - fast 12 Uhr: Christian trifft ein. Und es regnet und regnet und regnet. Wir beschliessen - entgegen unserer ursprünglichen Planung - Autobahn zu fahren.
Ca. 13:00 Uhr: Bei Koblenz regnet es wie aus Eimern, danach scheint es so, als träte Besserung ein. Wir beschliessen, die Autobahn in Daun zu verlassen und ab da Landstraße zu fahren. Ca. 14:30 Uhr: Wir fahren in Daun von der Autobahn ab, um über Gerolstein und Prüm Richtung Belgien zu fahren. Der Regen hat fast aufgehört. In Daun passiert es dann. Beim Überholen eines Autos bricht Burkhards thick Lady gnadenlos aus. Volker und mir stockt der Atem. Glücklicherweise hat die Kiste nach zwei Schlenkern wieder Gripp und er kann sie abfangen, sonst wäre für Burkhard die Tour hier schon zu Ende gewesen. Mit butterweichen Knien geht’s weiter. Burkhards Navi leitet uns über ein paar schöne Sträßchen zuverlässig zum Hotel.

Gegen 14:30 Uhr Ankunft am Hotel. Sind wir die Ersten? Nein, Hans ist schon da. Die braungebrannte topless Suzi steht dick und fett vor dem Hotel. Und Hans und die fertigen Tour T-Shirts erwarten uns. Korrekt gekleidet beziehen wir unsere schönen, grossen Zimmer.
15:15 Uhr: Wie vom Tourguide befohlen, dürfen wir aber noch kein Bier trinken, sondern müssen erst zum Auftanken fahren. Also nochmal Helme auf und ab nach Luxemburg - billigen Sprit fassen.
15:45 Uhr: Da wir noch kein Mittagessen hatten und es im Hotel noch nichts gibt, machen wir auf dem Rückweg an Willis Frittenbude in Oudler halt.
Die Fritten (in Belgien sagt man nie Pommes!!!) sind lecker. Genauso wie die Frikandelen (sehen in Belgien und in Holland aus wie Würstchen ohne Haut) und die anderen fleischhaltigen Bratlinge, die es da gibt. Mit vollem Magen geht es zurück zum Hotel.
16:00 Uhr: Noch niemand da. Endlich dürfen wir Bier trinken. Es gibt 7 Sekunden Warsteiner, Leffe oder Ourdval (Trappistenbier - sehr lecker!). Nach dem ersten Bier leg ich mich erstmal eine Stunde auf's Ohr, weil ich in den letzten Tagen zu wenig Schlaf hatte.
17:00 Uhr: Motorengrummeln - Die Kölner trudeln ein. Schmidts sind inzwischen auch eingetroffen. Mike hat Probleme mit seinem Arm und kann deshalb kein Motorrad fahren. Tatjana fährt aus Solidarität auch nicht. Schön, dass die beiden trotzdem gekommen sind. Jetzt fehlen nur noch 3 - das Gespann und der Chopper.

Um 19:00 Uhr gibt es Abendessen. Die Tafel im Speisesaal ist hübsch gedeckt. Der Chef des Hauses erklärt uns die Speisefolge.

Um 20:30 Uhr sind wir mit dem Abendessen fertig. Die fehlenden Drei sind immer noch nicht eingetroffen. Wir erfahren, dass das komplette VPN der Firma ausgefallen ist. Es regnet immer noch ein wenig, es ist dunkel und neblig und wir überlegen, ob die beiden nun - wegen des VPN-Ausfalls - als Krad-Melder eingesprungen sind und die Daten im Beiboot transportieren. Aber Spaß beiseite: Eigentlich machen wir uns tierische Sorgen und hoffen, dass sie bald eintreffen oder zumindest anrufen werden - und natürlich, dass die Probleme in der Firma bald gelöst sein werden.
21:00 Uhr: Das Gespann hat sich gemeldet. Es irrt in der Gegend von Blankenheim umher und alle fragen sich: was suchen die denn dort? Die beiden sind aber guter Dinge, noch an diesem Abend einzutreffen. 21:55 Das Gespann hat gemeldet, dass es das Ortsschild Burg Reuland passiert hat. Wir verlassen das Hotel, um sie zu begrüßen. Der Nebel ist mittlerweile ziemlich dicht und es ist kalt.
22:00 Uhr: Es knattert in der Ferne - dann, ein Licht. Das Gespann taucht im Nebel auf. Doch weit und breit kein Chopper. Auf die Nachfrage, wo denn der versprochene Chopper abgebieben ist, wurde uns folgende Geschichte erzählt: Der Chopper wurde aus der Garage rausgefahren, legte sich dabei auf die linke Seite, brach sich den Kupplungshebel und konnte fürderhin nicht mehr fahren. Sein Fahrer war angeblich traurig und verzweifelt. Ich kann zu dieser Story nur das sagen: Jo, das ist die dämlichste Ausrede, die Dir jemals eingefallen ist! Das soll glauben, wer will. Wir nicht! Du hättest genauso gut behaupten können, einen neuen Weltrekord aufstellen zu wollen - nämlich den für die kürzeste Motorradtour der Welt. Den hättest Du nun bestimmt. Denn die Gesamtstrecke Deiner Tour war wohl kaum länger als 4,57 Meter! (by the way: Auf Weltrekorde gibt man gewöhnlich einen aus!)

Nachdem diese Neuigkeit kundgetan ist, schält sich Jürgen aus dem Beiboot. Der Begriff Boot passt an diesem Abend besser, weil das Ding innendrin genauso nass ist, wie ein Kanu nach dem Befahren der Hattinger Bootsrutsche. Das Schaffell, auf dem Jürgen sitzt und das eigentlich wärmen sollte, ist naß wie ein Schwamm. Verständlich, dass sich die beiden nicht mehr lange draussen aufhalten wollen. Nach einem ersten Bier, einer kurzen Krisenbesprechung wegen des ausgefallenen VPN und einem Schinkenbrot kann nun endlich der gemütliche Teil des Abends eingeläutet werden. Wir hoffen, dass es unser Provider schaffen wird, das VPN in einer vernünftigen Zeit wieder herzustellen, besprechen die Tourdetails für den Samstag und reden dummes Zeug. Gegen 1 Uhr liegen dann die meisten in der Koje.

Die Links des Tages - Die Bilder des Tages

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13.09.2008 - Burg Reuland - La Roche - Saint Hubert - Houffalize und zurück

Um 7:15 Uhr werde ich wach noch bevor das Handy rasselt. Ein erster Blick aus dem Fenster. Jippiee - kein Regen! Der Himmel ist zwar trübe, aber es ist trocken und einigermaßen warm. Vielleicht bekommen wir doch noch einen schönen Tourtag!

Um 8:00 Uhr treffen wir uns zum Frühstück. Vor dem Speisesaal stehen Erich, Thomas und Hubertus und telefonieren. Ich hoffe, dass das ein gutes Zeichen ist und bedeutet, dass unser VPN wieder funktioniert und wir einen unbeschwerten Tag haben können. Drinnen ist die Tafel wieder schön gedeckt. Kein Buffet - das finde ich gut, denn es ist viel gemütlicher, wenn nicht andauernd jemand hin und her läuft.
Einige Männer grummeln zwar ein wenig, weil es keine Eier gibt - aber die braucht man zum Motorradfahren auch nicht wirklich. Als Erich & Co. endlich auch zum Frühstücken kommen, hören wir die nächste Hiobsbotschaft. Der Host ist seit 5 Uhr früh komplett ausgefallen. Ein kompletter Plattenstrang ist defekt. Die Dauer des Ausfall kann noch nicht abgesehen werden. Nach dem Frühstück wird weiter telefoniert, Krisenpläne werden besprochen, Maßnahmen eingeleitet. Man hofft, dass die Systeme am frühen Nachmittag wieder zur Verfügung stehen können. Wir hoffen alle, dass dies auch eintreten wird.

Um 9:45 Uhr machen wir uns fertig für die Abfahrt. Es beginnt zu nieseln und ich beschließe, meine Regensachen doch von Anfang an zu tragen. Viele tun es mir gleich, holen die Regenkombi wieder aus dem Koffer und machen sich wetterfest. Mittlerweile steht fest, dass wir nicht - wie geplant - in drei Gruppen fahren können, sondern nur in zweien, denn das Navi von Hans-Werner ist ausgefallen. Schon jetzt steht fest: Dieser Tag wird als Tag der elektronischen Ausfälle in die Tourgeschichte eingehen - vielleicht, weil es ein 13ter war? Wir fahren also in einer "langsamen" und einer "schnellen" Gruppe. Wobei das bei diesem Wetter kaum einen Unterschied macht.

Gegen 10:15 Uhr: Die langsame Gruppe wird von Burkhard angeführt, dem das Krad-Melder-Gespann immer dicht auf den Fersen bleibt.
Gegen 10:30 Uhr: Die "sogenannte" schnelle Gruppe - angeführt von Rainer - startet einige Minuten später. Der Regen wird immer stärker. Bereits in Oudler - also nach nur 5 km - seilt sich Hubertus ab. Er sieht nichts, weil Brille und Visier beschlagen sind und möchte - angesichts der Probleme in der Firma - erreichbar sein. Wir fahren über zahllose, kleine Holper-Straßen und (Wander?)-Wege durch eine wunderschöne Landschaft, die mich - vielleicht wegen des immer stärker werdenden Regens - an England erinnert. Enge Straßen, Hecken umsäumte Weiden, Kühe überall, kleine Dörfer mit alten Backsteinhäusern, kleine Flüsse und schöne Laubwälder. Keine Frage - diese Tour hat ein GS-Fahrer ausgesucht und ich bin froh, dass ich auch so eine bequeme, gutmütige Q unterm Popo habe. Wir fahren und fahren und es regnet und regnet - immer stärker. Auf den Hochebenen ziehen schon Nebelschwaden auf. Man spürt langsam, wie die Kälte durch die Klamotten kriecht.

Gegen 11:50 Uhr: Nach ca. 90 km machen wir einen kleinen Stop, um Kontakt mit der "langsamen" Gruppe aufzunehmen. Doch da, wo wir angehalten haben, funktioniert kein Handy und ich muss feststellen, dass mein Handy Wasser abbekommen hat und gar nicht mehr "tut". Wir beschliessen, weiterzufahren und am 15 km entfernten Treffpunkt (einem Café in St. Hubert) auf die anderen zu warten. 12:15 Uhr: Ankunft im Cafe. Wir sind alle klatschnass und die langsame Gruppe ist nicht da! Wir machen uns ein wenig Sorgen, weil wir sie ja eigentlich hätten überholen müssen. Aber als allererstes müssen wir raus aus den nassen Sachen. Zum Glück ist dieses Café groß genug, so dass es nicht so sehr zu stören scheint, dass unsere Regenkombis überall herrumliegen. Wir versuchen Burkhard zu erreichen und bestellen uns erst mal was Warmes zu Essen und zu Trinken.

Dann endlich meldet sich Burkhard. Die andere Gruppe hatte sich ein bisschen verfahren - trotz Navi! Rainer erzählt später was von Wegpunkten, die nicht zu Burkhards Navi-Karte passen würden, Burkhard ärgert sich einfach nur über die Unzulänglichkeit der Technik. Da der Regen noch stärker gewoirden ist, entschliesst sich Burkhard, seine Truppe auf direktem Wege zum Café zu führen. 12:30 Uhr: Ankunft der Gruppe im St. Hubert. Erich und Thomas ziehen sich gleich zum Telefonieren in eine Ecke im Foyer zurück. Der Host läuft immer noch nicht. Die Plattenhardware ist mittlerweile zwar repariert, aber nun wird es erst richtig spannend. Wir hoffen, dass die Systeme problemlos hochfahren werden. Die Hoffnung, dass der Regen aufhören könnte, schwindet immer weiter. Er wird eigentlich immer schlimmer.

Um 13:00 Uhr beschliessen wir die Tour hier abzubrechen und zum Hotel zurückzufahren. Eigentlich jammerschade. Ich hatte mir einen Reiseführer besorgt und im Internet schon ein paar Bilder von dem schönen Tal der Semois angeschaut. Das wäre unser nächstes Etappenziel gewesen. Leid tut es mir auch für Rainer. Er hat mit so viel Liebe und Sachverstand eine perfekte Tour ausgearbeitet. Und wir haben das meiste davon gar nicht gesehen. Aber weitere 220 km im strömenden Regen wären ganz einfach frustrierend und unvernünftig. Ich denke, ich werde diese Tour nochmal fahren - und am liebsten mit den RIS-Bikern. Wer weiß - vielleicht können wir das mal ganz spontan an einem Wochenende mit Sonnenschein machen. Wäre auch eine Chance für all diejenigen, die aus den unterschiedlichsten Gründen verhindert waren. Wir ziehen also unsere Regenklamotten wieder an, setzen uns auf unsere nassen Moppeds und düsen auf kürzestem Weg zurück zum Hotel.

Um 15:00 Uhr Ankunft am Hotel. Upps - es sind ja gar nicht alle da! Naja - manche Moppeds und deren Fahrer hatten Hunger und haben 'nen kleinen Schlenker über Luxemburg gemacht um Benzin und Fritten zu fassen. Wir entledigen uns der nassen Sachen. Unser Hotelwirt zeigt uns den Heizungskeller, wo wir unsere Sachen zum Trocknen aufhängen können. Danach eine schöne, heiße Dusche, eine Stunde Schlummern und wieder mal trockene Sachen anziehen - kein nasses Zeug mehr - toll.
17:00 Uhr: Das erste Ourdval des Tages an der Hotelbar. Langsam komplettiert sich die Mannschaft. Der Host läuft immer noch nicht richtig. Man hofft, dass man die Probleme bald im Griff hat. Die Zeit wird knapp. Wir alle werden nervös.
19:00 Uhr: Abendessen - The same procedure as the last day? Yes, please - the same procedure as the day before. Der Chef sagt die Speisefolge auswendig auf:

Um 21:00 Uhr räumen wir den Speisesaal und belagern ab nun die Bar und den Salon. Das Bier schmeckt gut und wir stellen fest, dass das Wetter immer besser wird. Oder kommt das daher, dass wir uns die Gegend "schön" trinken? Diese tolle Idee vom Schöntrinken einer Gegend (die übrigens auch funktioniert) hatte Marina mal bei einer völlig verregneten Skifreizeit im Kleinwalsertal. Wie dem auch sei. Der Regen hat aufgehört, die Nacht ist Vollmond hell, sternenklar und kalt! Leider laufen die Hostsysteme immer noch nicht richtig. Es gibt massive Probleme mit einigen Datenbankbereichen des Artikelarchivs.

Gerhard gibt seine Krankenhauserlebnisse vom vorletzten Jahr zum Besten. Gut, dass man mit gehörigem Abstand über diese Dinge lachen kann! Gerhard kann jedenfalls jedem männlichen Motorradfahrer nur die Empfehlung geben, das Krankenhaus A. (Insider wissen welches) zu meiden. Sofern man dort eingeliefert wird, Motorradfahrer ist und lediglich starke Schmerzen, jedoch keine sichtbaren Verletzungen hat, wird sofort eine Hodenverdrehung diagnostiziert, die natürlich binnen drei Stunden operiert werden muss, um größeren Schaden abzuwenden! Gerhard konnte sich nur mit Mühe und Not aus den Fängen der diensthabenden Chirurgin befreien. Wobei die Sache wahrscheinlich auch etwas Gutes hatte: seine Nierensteine haben sich vermutlich aufgrund des Stresses und der Aufregung verdünnisiert - hätte ich als Nierenstein auch gemacht. Smilie

Nach diesen und anderen Anekdoten schmieden wir noch ein paar Pläne für den Sonntag und gehen wieder gegen 1 Uhr zu Bett.

Kommentare von Rainer zum Tourbuch:

Ein sehr schöner Bericht. Schön auch wie die Dramatik des Rechnerausfalls in das Tourgeschehen mit eingeflossen ist. (Eigentlich könnte man sich für das Wochenende doch Mehrarbeit eintragen, oder?) ;-))
Es ist erstaunlich was ihr während der Regenfahrt durch Belgien noch alles von der Landschaft gesehen habt. Ich war schon froh, dass ich die Strasse vor mir gesehen habe. Glücklicherweise hat das Navi den Strassenverlauf angezeigt, so habe ich die Kurven und Geschwindigkeit danach "blind" angepasst.
Oder lag es daran, dass eure Gruppe soooo langsam unterwegs war? Lag es an dem 2-spurigen Motorrad?

Kommentar zum Kommentar von Sibylle:

Rainer, Du hast anscheinend wirklich nix gesehen, denn ich bin mit in Deiner Gruppe gefahren - und zwar meistens hinter den beiden dicken K's. Wahrscheinlich hat man mich da nicht mehr sehen können. Der Zweispurige war mit Burkhard unterwegs :-)) Mit der Sicht hatte ich wirklich nicht so große Probleme. Ist bei mir aber auch selten. Bei mir läuft keine Brille an, denn ich trag Linsen und das Visier beschlägt auch nicht, denn ich schwitze nicht vor Angst :-))

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Tour 1 am 13.09.2008

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14.09.2008 - Burg Reuland - Eifel - Prüm - Gerolstein - Mehren - Trennung

Heute (07:30 Uhr) bin ich etwas später dran und Duschen und Packen muss ich auch noch. Aber 'ne knappe halbe Stunde muss für diese Dinge einfach reichen! Ich schaue aus dem Fenster. Das Wetter ist schön, aber die Scheiben der parkenden Autos sind zugefroren!
8:00 Uhr Frühstück. Trotzdem ich pünktlich im Speisesaal erscheine, bin ich fast die Letzte. Nur Schmidts sind noch später. Das Frühstück ist heute ganz anders als am Vortag, denn heute gibt es Eier! Nachdem Mike bei unserem Guide die avisierte Lieferung angemahnt hat und der eine Bestellung beim Chef abgab, wurde prompt geliefert. Geht doch!

Einigermassen gute Nachrichten gibt es auch aus Köln. Die ersten Takte sind durch. Die Lager haben wieder 'Futter' zum Kommisionieren - trotzdem ist es für eine Entwarnung zu früh, denn es gibt weiterhin Probleme mit einzelnen Datenbankbereichen. Um 9:00 Uhr besprechen wir die gemeinsame Teiltour für den heutigen Tag. Wir wollen - geführt von Rainer - bis Daun in der Eifel fahren. Dort werden sich unsere Wege dann trennen.

Diejenigen, die gestern nicht getankt haben, fahren nochmal zum Tanken nach Luxemburg. Um 10:00 Uhr Sammeln für ein Gruppenfoto - danach gehts los. Das Krad-Melder-Gespann möchte uns nicht aufhalten und fährt alleine auf direktem Weg zur Autobahn (Hoffentlich verfahren die sich nicht wieder!).

Dann geht es über schöne, kleine Rumpelsträßchen raus aus Belgien und rein in die Eifel. Wir fahren über Prüm nach Gerolstein wo wir in einer Eisdiele eine letzte, gemeinsame Rast machen.
11:00 Uhr: Eisdiele Gerolstein. Ich hau mir noch nen Eisbecher rein, denn ich habe vor, bei diesem tollen Wetter noch viele Kurven zu fahren und bis nach Hause sind es noch ungefähr 250 kurvige Kilometer. Um 11:30 Uhr geht es noch ein Stück zusammen weiter, dann trennen sich unsere Wege kurz vor Mehren. Die Kölner Kollegen drehen ab nach Norden. Volker, Burkhard, Gerhard und mich zieht es Richtung Osten. Leider fahren Gerhard und Burkhard nur wenige Kilometer mit uns. Beide wollen nach Hause und fahren kurz hinter Mehren auf der A48 auf und davon.

Selbst schuld kann ich da nur sagen, denn Volker und ich haben noch eine tolle Tour vor uns. Bei sonnigem Wetter kurven wir zunächst auf die Moselschleife zu, treffen an einem Aussichtspunkt einen netten Biker, der auch noch - wie Volker - Feuerwehrmann ist. Das gäbe eine Menge Gesprächsstoff, wenn mehr Zeit wäre. Wir fahren weiter Richtung Zell. Danach geht es ein Stück durchs Hinterland und durch idyllische, kleine und sehr kurvige Flusstäler wieder zurück zur Mosel. An der Mosel gönnen wir uns eine kleine Erholung, indem wir einige Kilometer die Bundesstraße am Fluss entlang cruisen. Bei Löf gehts dann wieder ab in die Berge Richtung Boppard am Rhein. Das kleine, superenge Sträßchen runter ins Rheintal würde Rainer gefallen. Uns gefiel es aber auch! In Boppard gönnen wir uns erstmal ein Stück Apfelkuchen und eine schöne, große Tasse Kaffee.

Um 15:30 Uhr fahren wir mit der Fähre über den Rhein. Danach geht es über St.Goarshausen hinein in den Taunus. Wir fahren gemeinsam bis Hahnstätten (bei Katzenelnbogen - Namen gibt's!). Um 16.30 Uhr trennen sich unsere Wege in Hahnstätten. Ich werde mich hier mit einer Bekannten treffen und dann die restlichen 55 km alleine nach Hause fahren.

Gegen 19:00 Uhr ist die Tour beendet und ich bin zu Hause.

Die Links des Tages - Die Bilder des Tages



Tour 2 am 14.09.2008

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Verwendete Daten

Für die Zusammenstellung der Routen wurden die GPS-Daten von Rainer verwendet!

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